Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor starkem Schneefall und Glätte für Nordrhein-Westfalen ausgegeben. Besonders in höher gelegenen Regionen wie dem Bergischen Land und der Eifel könnten am Freitag und über das Wochenende hinweg bis zu 30 Zentimeter Neuschnee fallen. Auch wenn in der Kölner Innenstadt vermutlich keine geschlossene Schneedecke liegen bleibt, besteht dort durch Schneematsch und Glätte auf den Straßen erhöhte Gefahr für Verkehrsteilnehmer.

Laut aktueller Prognose kann sich der Niederschlag am Freitagabend auch in der Kölner Bucht bemerkbar machen, wobei dort meist nur leichter Schnee oder Matsch erwartet wird. In umliegenden Orten wie Brühl oder Frechen sind zwischenzeitliche Schneedecken um ein Zentimeter möglich, regionale Höchstwerte liegen in der Eifel und im Bergischen bis zu sieben Zentimeter und mehr.

In der Nacht zum Samstag folgen dem DWD zufolge weitere Schneeschauer mit örtlicher Glätte, bevor am Wochenende erneut Winterbedingungen mit teils weiterem Schneefall und frostigen Temperaturen zu rechnen ist. Autofahrer und Fußgänger sollten besonders auf glatte Straßenabschnitte, Sichtbehinderungen und winterliche Verkehrsverhältnisse achten. (Deutscher Wetterdienst)

Quelle: t-online.de, basierend auf Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). (t-online – Köln)

Die Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes (DWD)

Der Deutsche Wetterdienst unterscheidet vier offizielle Warnstufen, die regional unterschiedlich gelten können. Je nach Stadt, Landkreis oder Höhenlage können in NRW gleichzeitig verschiedene Warnstufen aktiv sein.

Warnstufe 1 – Wetterwarnung (Gelb)

Diese Stufe weist auf mögliche Wettergefahren hin.
Bei Schnee bedeutet das meist leichten Schneefall, Schneematsch und Glätte mit ersten Verkehrsbehinderungen.
In Städten wie Köln ist dies häufig die höchste Warnstufe bei winterlichem Wetter.

Warnstufe 2 – Markante Wetterwarnung (Orange)

Hier liegt bereits eine gefährliche Wetterlage vor. Typisch sind kräftiger Schneefall, mehrere Zentimeter Neuschnee in kurzer Zeit und deutliche Einschränkungen im Straßenverkehr. Diese Stufe betrifft in NRW oft das Bergische Land, das Sauerland oder die Eifel.

Warnstufe 3 – Unwetterwarnung (Rot)

Die Unwetterwarnung signalisiert akute Gefahr. Bei Schnee kann es zu starkem Dauer- oder Starkschneefall mit 15 bis 30 Zentimetern Neuschnee kommen. Verkehrs- und Infrastrukturausfälle sind möglich. In NRW tritt diese Stufe selten auf, in höheren Lagen jedoch gelegentlich.

Warnstufe 4 – Extremes Unwetter (Violett)

Diese Stufe steht für außergewöhnliche Wetterlagen mit Notfallcharakter.
Sie geht mit extremen Schneemengen und massiven Verkehrs- oder Stromausfällen einher. In Nordrhein-Westfalen ist diese Warnstufe äußerst selten und eher aus dem Alpenraum bekannt.

Warum Warnstufen lokal gelten

Die Warnstufen werden nicht landesweit einheitlich vergeben.
Während in der Kölner Innenstadt oft nur Gelb oder Orange gilt, können Eifel oder Sauerland gleichzeitig unter Orange oder Rot fallen. Höhenlagen sind dabei besonders betroffen.

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Das bedeutet: Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee können für Teile von NRW gelten – nicht automatisch für Köln selbst.